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Es handelt sich hier um eine äußerst wirksame Methode insbesondere im Hinblick auf die unerträgliche Schwindelsymptomatik. Diese konnte, nach unseren Ermittlungen, in ca. 85-90% gebessert werden. Wie wir an einer großen Patientenzahl von inzwischen über 500 Fällen nachweisen können, traten nach einer Labyrinth Anästhesie in keinem einzigen Fall nennenswerte Nebenwirkungen auf. Insbesondere wurde das Gehör in keinem Falle nachhaltig beeinträchtigt. Diese Methode ist daher auch bei noch erhaltenem Gehör gefahrlos anzuwenden. Im Gegensatz dazu werden Gehör und Gleichgewichtsorgan durch zum Beispiel eine Gentamycinbehandlung in erheblichem Maße gefährdet. Eine Labyrinth Anästhesie ist aus den vorher genannten Gründen im Gegensatz zu den meisten heute angebotenen Behandlungen als einzige Methode zur Behandlung eines beidseitigen Morbus Meniere geeignet. Eine Gentamycin Instillation oder sonstige operative Verfahren kommen in diesen Fällen aufgrund der damit verbundenen Nebenwirkungen meist nicht mehr infrage. Die Labyrinth Anästhesie bietet daher auch die Möglichkeit einer Wiederholung. Dies ist so wichtig, da bis heute keine einzige Behandlung bekannt ist, die einen Morbus Meniere zu 100% ausheilen kann. Bei der Labyrinth Anästhesie handelt es sich um eine "single shot" Behandlung. Das heißt, dass zunächst nur eine einmalige Mittelohr Injektion erforderlich ist. Sie ist daher eine sehr zeitsparende Therapie. Auch eine Wiederholungsbehandlung - falls erforderlich - besteht im Bedarfsfalle in einer solchen Einmal-Injektion. Die Labyrinth Anästhesie schließt zusätzliche Behandlungsoptionen, die gelegentlich sinnvoll sein können, nicht aus.
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