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Erscheinungsbild und Ursache des Morbus Meniere

Hierbei handelt es sich um die Beschreibung eines klinischen Krankheitsbildes, das sich in folgenden Symptomen äußert:
  • Schwere Drehschwindelattacken mit Übelkeit (und Erbrechen) von meist einigen Stunden Dauer.
  • Schwerhörigkeit ein- oder beidseitig bevorzugt im Tieftonbereich
  • Ohrgeräusche und Völlegefühl im befallenen Ohr
Der Morbus Meniere ist eine eher seltene Erkrankung des Innernohrlabyrinthes, dessen eigentliche Ursache bisher unbekannt ist. Nach bisherigen Erkenntnissen weiß man, dass hier ein vorübergehender, krankhafter Überdruck der Innenohrflüssigkeiten vorliegt, der - so die Vorstellung - die beschriebenen Symptome hervorruft. Wie bereits erwähnt, kann die Erkrankungen ein- oder beidseitig (ca. 40 %) auftreten.

 

Behandlung des Morbus Meniere ?

Als Folge der unzureichenden Erkenntnisse über die Ursachen des Morbus Meniere werden zahlreiche unterschiedliche Behandlungsstrategien empfohlen, die hier allerdings wegen ihrer Vielzahl nicht im Einzelnen aufgezählt werden sollen.

Wir bevorzugen als Behandlung des Morbus Meniere die von uns entwickelte Methode der so genannten "Labyrinth Anästhesie".

Weshalb ?

Es handelt sich hier um eine äußerst wirksame Methode insbesondere im Hinblick auf die unerträgliche Schwindelsymptomatik. Diese konnte in ca. 85-90% gebessert werden.

Wie wir an über 300 Patienten nachweisen können, traten nach einer Labyrinth Anästhesie in keinem einzigen Fall nennenswerte Nebenwirkungen auf. Insbesondere wurde das Gehör in keinem Falle nachhaltig beeinträchtigt. Diese Methode ist daher auch bei noch erhaltenem Gehör gefahrlos anzuwenden. Im Gegensatz dazu werden Gehör und Gleichgewichtsorgan durch eine Gentamycinbehandlung in erheblichem Maße gefährdet.

Eine Labyrinth Anästhesie ist aus den vorher genannten Gründen im Gegensatz zu den meisten heute angebotenen Behandlungen als einzige Methode zur Behandlung eines beidseitigen Morbus Meniere geeignet. Eine Gentamycin Instillation oder sonstige operative Verfahren kommen in diesen Fällen aufgrund der damit verbundenen Nebenwirkungen meist nicht mehr infrage.

Die Labyrinth Anästhesie bietet die Möglichkeit einer Wiederholung. Dies ist so wichtig, da bis heute keine Behandlung bekannt ist, die einen Morbus Meniere zu 100% ausheilen kann.

Bei der Labyrinth Anästhesie handelt es sich primär um eine "single shot" Behandlung. Das heißt, dass nur eine einmalige Mittelohr Injektion erforderlich ist. Sie ist daher eine sehr zeitsparende Therapie. Auch eine Wiederholungsbehandlung - falls erforderlich - besteht im Bedarfsfalle in einer solchen Einmal-Injektion.

Die Labyrinth Anästhesie schließt zusätzliche Behandlungsoptionen, die gelegentlich sinnvoll sein können, nicht aus.

Schließlich hat die Labyrinth Anästhesie so vielen Patienten bereits eine erhebliche Erleichterung ihrer Beschwerden gebracht -

Warum sollte sie nicht auch Ihnen helfen?

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